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Palazzo Vecchio

Der Palazzo Vecchio befindet sich an der Piazza della Signoria und dient seit 1872 als Rathaus von Florenz.
Er beherbergt u.a. ein Museum mit Werken von Michelangelo, Bronzino und Giorgio Vasari.
Ursprünglich als Palazzo della Signoria ("Palast der Stadtherrschaft") bezeichnet, wurde er 1565, als Herzog Cosimo I. de' Medici in den neuen Fürstenpalast Palazzo Pitti umzog, in Palazzo Vecchio umbenannt.
Jahrhundertelang war er das Symbol und der politische Mittelpunkt der Stadt Florenz.
Der Palazzo Vecchio geht auf einen Entwurf des Architekten Arnolfo di Cambio zurück und wurde 1299 als Sitz der Prioren (Zunftvorsteher) erbaut. Mit seinem eleganten Baustil und seinem zinnengekrönten Turm prägt er das Stadtbild von Florenz.
Ab 1540 diente der Palazzo Vecchio als Wohnsitz der Familie de' Medici. Um den Palazzo den adeligen Ansprüchen der neuen Bewohner anzupassen, wurden die Innenräume unter der Meisterhand von Vasari aufwendig umgestaltet.
Im Palazzo Vecchio findet man heute einige Meisterwerke der Bildhauerei aus der Renaissance, wie die Bronze-Plastik "Judith und Holofernes" von Donatello.
Auch der „Salone dei Cinquecento“ (Salon der Fünfhundert), die raffinierten Fresken des Quartiers von Eleonora und das Studiolo (Studierzimmer) von Francesco I. sind einen Besuch wert. Der Palazzo della Signoria oder Palazzo Vecchio wurde über Jahrhunderte hinweg mehrmals umgebaut. Der an der Piazza della Signoria und neben der Loggia dei Lanzi liegende Palazzo di Arnolfo ist der älteste Teil des Gebäudes. Er wurde erstmals während der republikanischen Zeit umgebaut und später von Vasari auf Anordnung des Herzogs Cosimo I. umstrukturiert.
Ab circa 1565 stand der Palazzo Vecchio dann im Schatten der Uffizien und des Palazzo Pitti, doch nachdem die Lothringer Herzöge aus der Stadt verjagt waren, erstrahlte er als Sitz der provisorischen Regierung des vereinten Italiens wieder in all seiner Pracht.
In den Räumen des Palazzo Vecchio wurde für einige Jahre auch die "Collezione Siviero" ausgestellt. Dabei handelt es sich um eine Sammlung von Kunstwerken, die der italienische Kunsthistoriker und Geheimagent Rodolfo Siviero während des Zweiten Weltkriegs rettete und aufbewahrte.
Heute können Besucher den Salon der Fünfhundert, das Studiolo von Francesco I. sowie die verschiedenen Räume des Bürgermeisters und des Stadtrates besichtigen.