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Ihr Florenz

Dom
Der Dom von Florenz beherrscht mit seiner pastellfarbenen Marmorfassade und seiner berühmten Kuppel das Stadtbild.
Die deutlichen stilistischen Unterschiede der verschiedenen Teile der Kathedrale zeugen von den großen Stilveränderungen, die während des langen Zeitraums von der Grundsteinlegung bis zur Fertigstellung des Bauwerks aufeinander folgten.

  • INFO

  • Die Bauarbeiten am Dom begannen unter der Leitung von Arnolfo di Cambio im Jahr 1296 und dauerten fast zwei Jahrhunderte an; die Fassade wurde jedoch bedeutend später fertiggestellt.
    Nach dem Tod di Cambios um 1310 kamen die Arbeiten zum Stillstand, ehe sie 1331 wieder aufgenommen wurden.
    Ab 1334 wurde der Baubetrieb von Giotto weitergeführt, der sich vor allem der Errichtung des ebenfalls in weißem und rosafarbenem Marmor gehaltenen Glockenturmes widmete. Giotto verstarb jedoch nach drei Jahren.
    Nach zahlreichen weiteren Unterbrechungen der Bauarbeiten wurden 1380 schließlich auch die Seitenschiffe fertiggestellt.
    Die Flachreliefs wurden von Pisano und della Robbia gestaltet, während die Kuppel im Renaissancestil das Werk von Brunelleschi ist. Für die Vollendung eines derart bedeutenden architektonischen Wunderwerks mussten zahlreiche Schwierigkeiten überwunden werden; schießlich konnte Brunelleschi die Arbeiten an der Kuppel 1436 abschließen.
    Vielen Kunstexperten zufolge sah das ursprüngliche Projekt von Arnolfo di Cambio eine völlig andere strukturelle Gestaltung der Kathedrale vor als die heute sichtbare, die Außenmauern entsprechen jedoch der originalen Planung.
    Die neugotische Fassade stammt aus dem 19. Jahrhundert und wurde 1887 von Emilio de Fabris vollendet. 1588 hatte Francesco I. de' Medici die von di Cambio begonnene, aber nicht vollendete Fassade abreißen lassen.
    Die Fassadenverkleidung des Doms wurde aus demselben vielfarbigen Marmor gefertigt, der auch für den Bau des Baptisteriums San Giovanni verwendet wurde.
    An der linken Domseite befindet sich die Porta della Mandorla aus dem 15. Jahrhundert, die noch nach gotischem Stil gebaut und verziert ist.
    Auch der einfache und nüchterne Innenraum des Doms mitsamt den Fenstern und Türen ist in gotischem Stil gehalten. Als lateinisches Kreuz ist er in drei Schiffe mit kantonierten Pfeilern, großen Arkadenbögen und Kreuzrippengewölbe unterteilt.
    Im Innenraum befinden sich verschiedene Kunstwerke. Unter anderem sind auf der linken Seite kurz vor dem Querschiff die "Teste di profeti" ("Prophetenköpfe") von Paolo Uccello aus dem Jahr 1443 zu sehen; ein Fensterbild von Domenico di Michelino aus dem Jahr 1465 zeigt Dante mit der Göttlichen Komödie. Die Innenwand der Kuppel schmückt das Fresko "Giudizio universale" ("Jüngstes Gericht") von Vasari und Zuccari aus dem Jahr 1579; die Lunetten über den zwei Sakristeitoren sind das Werk von Luca della Robbia, während die Fensterrose von Lorenzo Gilbert gestaltet wurde.
    Hinter der Kathedrale liegt das Dommuseum, in dem man die Originaltafeln der Baptisteriumstüren, die Totenmaske Filippo Brunelleschis, bei den Arbeiten an der Kuppel verwendete Werkzeuge und eine hervorragende Ausstellung von Skulpturen, darunter auch Werke von Michelangelo, bewundern kann.
    Die Kathedrale wurde am 25. März 1436 geweiht und ist Santa Maria del Fiore gewidmet. Der Name ist auch eine Huldigung an Florenz, die blühende Stadt.

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